Stadtpost vom 19.10.2006 von km
Traditionelles
Königsschießen des KV "Die Watze"
Rocco Lechens zielsicher
(km) 24 Teilnehmer fanden sich beim Traditionellen Königsschießen des Karnevalvereins "Die Watze" im Schützenhaus ein. Das Motto lautete: "Männlein - Weiblein - Kind und Kegel schießen nach der Schützenregel. Immer uff dem Watz sein Hut, bis der nimmer setze dut." Geschossen wurde mit Kleinkaliber auf 50 Meter entfernte Scheiben. Einen Trostpreis bekam Martina Wilstermann, die bei ihren ersten Schießversuchen immerhin 16 Ringe erreichte. Gastkönig wurde Manfred Weisenborn (44 Ringe), 1. Gastritter wurde Matthias Deißler (42 Ringe) vor dem 2. Gastritter Jochen Hohmann mit 38 Ringen. Den Titel des Jungkönigs erlangte Eike Senger (42 Ringe) vor Jens Glücker (39 Ringe) und Sabrina Wilstermann (27 Ringe). Bei den Damen wurde Daniela Lechens (38 Ringe) vor Gudrun Menge (38 Ringe) Watze-Schützenkönigin, da sie im Stechen 40 Ringe erreichte. 2. Dame wurde Meike Senger (32 Ringe). Watze-Schützenkönig wurde Rocco Lechens (41 Ringe). Ein Stechen entschied den Titel des 1. Ritters. Da hatte Heinz Glock mit 38 Ringen (42 im Stechen) die Nase vor Reinhard Senger (ebenfalls 38 Ringe, 33 im Stechen).
Offenbachpost vom 18.10.2006
Auf den "Watz" geschossen
Rocco Lechens neuer
Schützenkönig bei Turnier des Karnevalvereins
Neu-Isenburg (lfp) "Männlein - Weiblein - Kind und Kegel schießen nach der Schützenregel. Immer uff dem Watz sein Hut, bis der nimmer setze dut." - so lautet das Motto des Traditionellen Watze - Schießen. Bereits zum 18. Mal zielten Mitglieder, Freunde und Gönner des Karnevalvereins "Die Watze" (KVW) auf die große Scheibe mit dem Watz, der Isenborjer Karnevals. "Bald ist es wieder so weit, wir schießen uns schon mal ein auf die neue Narrensaison ein", meinte Turnierorganisatorin Gudrun Menge. Rund 25 Teilnehmer hatten sich für den Wettbewerb im SG-Schützenhaus angemeldet, und schossen mit Kleinkaliber-Gewehren auf die 50 Meter entfernten Watze - Scheiben. Nach einem spannenden, aber auch geselligen Nachmittag, für den sich der KVW bei der Organisatorin und der Schützengesellschaft ausdrücklich bedankte, standen die Resultate fest. Gastkönig wurde Manfred Weisenborn (44 Ringe), 1. Gastritter wurde Matthias Deißler (42 Ringe) vor dem 2. Gastritter Jochen Hohmann mit 38 Ringen. Den Titel des Jungkönigs erlangte Eike Senger (42 Ringe) vor Jens Glücker (39 Ringe) und Sabrina Wilstermann (27 Ringe). Bei den Damen wurde Daniela Lechens (38 Ringe) vor Gudrun Menge (38 Ringe) Watze-Schützenkönigin, da sie im Stechen 40 Ringe erreichte. 2. Dame wurde Meike Senger (32 Ringe). Neuer Watze - Schützenkönig ist der neue Vereinsvorsitzende Rocco Lechens, sr kam auf 41 Ringe. Ein Stechen entschied den Titel des Ersten Ritters: Da hatte Heinz Glock mit 38 (42 im Stechen) die Nase vorn vor Reinhard Senger (ebenfalls 38 Ringe, 33 im Stechen). Ein Trostpreis bekam Martina Wilstermann, die bei ihren ersten Schießversuchen immerhin 16 Ringe erreichte.
Närrischer Fußball: "Watze" wollten "Watzedonier" disqualifizieren
Endspiel wäre fast geplatzt
Karnevalisten
gelten allgemein als ein fröhliches Volk, das Spaß verträgt. Wenn´s aber um
Fußball geht, wird es ernst: Die "Watzedonier", die in diesem Jahr zum zweiten
Mal hintereinander den "Watze-Cup" gewannen, werden nächstes Jahr nicht mehr
antreten. Im Gegenzug versicherten die "Watze", sie würden die "Watzedonier"
sowieso nicht mehr einladen.
Was war geschehen? Die Turnierleitung wollte nach dem Halbfinalspiel, das die
"Watzedonier" mit 2:0 gegen das Team der Feuerwehr gewann, die
Karnevalsabteilung der TSG ausschließen. "Die gingen überhart zur Sache", fand
Organisator Klaus-Dieter Weiß. "Das hat mit einem Spaßturnier nichts mehr zu
tun." Außerdem seien einige Spieler dabei, die in der Fußballabteilung
mitkickten. "Das sind Mitglieder der Watze", versicherte im Gegenzug deren
Sprecher Horst Knippel. "Wir können die ja nicht gut ausschließen, nur weil sie
im Verein kicken." "Im Interesse des Sports und des zweiten Finalteilnehmers",
so die Watze, wurde die Disqualifikation zurückgenommen.
Es gab einige torreiche Begegnungen im Sportpark. In der Gruppe 1 setzte sich
die Mannschaft der Firma Berdel ungeschlagen an die Spitze, gefolgt von den
Watzedoniern, der Schwarzen Elf (Team 1) und der Mannschaft des Gastgebers. In
der Gruppe2 holte sich die Mannschaft der Feuerwehr ungefährdet den Sieg vor den
Melodia Boys, den Nachtkappe und der zweiten Mannschaft der Schwarzen Elf.
Nach einer kurzen Mittagspause wurden die Halbfinalspiele ausgetragen. Hier
besiegten zunächst die Melodia Boys das Team der Schlosserei Berdel mit 3:1 nach
Sieben-Meter-Schießen. Im zweiten Halbfinalspiel unterlag das Team der Feuerwehr
wie gesagt mit 0:2, und es wäre fast zum Eklat gekommen. Nach einigen
Diskussionen wurden aber dann die Spiele um die Plätze 5 bis 8, das kleine
Finale um Platz 3 und das Endspiel ausgetragen werden. Im Spiel um Platz 7
setzten sich die Watze gegen die Schwarze Elf 2 mit 4:0 durch, Platz 5 belegte
das Team Schwarze Elf 1, das gegen die Nachtkappe mit 2:1 gewann. Das Team der
Feuerwehr unterlag im kleinen Finale der Mannschaft Berdel, die damit Dritte
wurde. Im Endspiel kam es zu einer Neuauflage des Finales vom vorigen Jahr, bei
der am Ende die Watzedonier mit 2:0 gegen die Melodia Boys die Nase vorn hatten.
Nach Abschluss aller Spiele nahmen sämtliche Teams ihre Pokale entgegen.
Alle Zuschauer und Akteure konnten sich bei schönem Wetter von den spielerischen
Fähigkeiten der Teams überzeugen. Der Imbiss, der von den Watze als Gastgeber
organisiert wurde, war stark frequentiert - das sommerliche Wetter machte
durstig. Auch die Würstchen vom Grill waren gefragt.
Offenbach Post vom 13.07.2005 (Sauda)
Die Watzedonier haben zum zweiten Mal nach 2004 den Watze-Cup" gewonnen. In einer Neuauflage des vorjährigen Endspiels gewannen sie 2:0 gegen die "Melodia Boys". Während des Turniers kam es beinahe zum Eklat, weil dem späteren Turniersieger im Halbfinale beim Spiel gegen die Feuerwehr (2:0) übermäßige Härte vorgeworfen wurde. Es drohte gar der Ausschluss vom Wettkampf. Außerdem kritisierten andere Teams, dass bei den "Watzedoniern", den Karnevalisten der TSG, zu viele Kicker der Fußballabteilung dabei waren. Gedacht ist der sportliche Wettstreit für Hobbyspieler.
Frankfurter Neue Presse vom 07.02.2005 von Nina Olf
Traumtänzer mit Luftmatratzen und Gardemädchen bei den Watzen
Elf Paukenschläge hallten durch den Raum und elf
Nummern-Girls folgten der Ankündigung zur Eröffnung der Sitzung des
Karnevalvereins "Die Watze". Auf dem karnevalistischen Programm
standen Gardetänze, Büttenreden und Gesangseinlagen.
Ihr Debüt auf der Bühne gaben an diesem Abend die "Crazy Animation".
Sie boten dem Publikum einen gelungenen Auftritt, als sie in Babykostüme
gekleidet bekannte Schlager präsentierten. Unter dem Motto "Deutschland
sucht den Babystar" erschienen sie in Windeln verpackt und mit Schnuller um
den Hals auf der Bühne der Hugenottenhalle. Mal suchten sie einen "Cowboy
als Mann" oder sangen "Weiße Rosen aus Athen". Die Gruppe
formierte sich im vergangenen April und hat in dieser Zeit ein
abwechslungsreiches Programm einstudiert.
Mit knall-gelben Regenschirmen und Luftmatratzen eroberten "Die
Traumtänzer" die Bühne. Sie nahmen sich an den Händen und hüpften im
Kreis umher. Als ein geordnetes Chaos kündigte Sitzungspräsident Gerhard Wolf
die jüngsten Mitglieder des Vereins an. Die kleinen Narren, die von Daniela
Lechens und Sabrina Wilstermann trainiert werden, ernteten vom närrischen
Publikum einen kräftigen Applaus.
In schwarzen Kostümen und rotem Tüll präsentierten sie "Cheeky
Bees" ihren Showtanz. Bei den närrischen Mädchen stimmten Synchronisation
und Rhythmusgefühl. Vorbereitet auf den großen Auftritt wurden sie von ihren
Trainerinnen Andrea Henning und Andrea Westrich. Für einen Gardetanz bei den
Watzen waren an diesem Abend die "TSC Bimmbären" aus dem Nachbarort
Sprendlingen angereist. Schon seit mehreren Jahren besucht die Garde ihre
närrischen Kollegen in der Hugenottenstadt. Einen Einblick in die anstrengende
Arbeit als Babysitterin bot Gisela Wolf. "Nebenan wohnen junge Leut`, die
haben bei mir an der Tür geläut`", erzählte die Büttenrednerin.
Diese hatten eine Bitte und fragten die Nachbarin, ob sie denn Babysitten
könne. "Und schon begann mit diesem Ungeheuter, das
Babysitterabenteuer", beschrieb Wolf das betreuende Kind. "Denn mit
dem Matsch an seinen Händen schaffte das Kind Kunst an den Wänden." Am
Ende war sich die Babysitterin im Klaren: Sie führt jetzt lieber Hunde aus.
"Watze" feierten im fernen "Orient"
Weil ein Elferrat keine 41 Mitglieder haben darf, drehten die "Watze" den Spieß einfach um. "Ali Baba und die zehn Räuber" nannten sie ihre märchenhafte Sitzung in der Huha - und richtig, das turbulente Geschehen wurde von elf Männern in fernöstlichen Gewändern mit dunklen Sonnenbrillen und scheinbar finsterem Blick geleitet. Aber wie gesagt - sie wirkten nur scheinbar finster. Auch sie hatten ihre Freude an dem bunten Programm, das da vor ihren Augen ablief. Schon die allerkleinsten Watze brachten mit ihrem "Piratentanz" Stimmung in den Saal, und Präsident Gerd Wolf verteilte viel Lob an den Nachwuchs. Auch bei den "Watze" gaben die Linsebube ihre Abschiedsvorstellung und wie überall wurden Manfred Weiß und Rainer Paulus verabschiedet. Die "Cheeky Bees" sind eine weitere Tanzgruppe der Watze, und eines der Mädchen zeigte eine beachtliche Leistung: Wenige Minuten nach dem Tanz präsentierte Sabrina Wilstermann erneut, diesmal als Solotänzerin. Ein Solo, das zu "Tausenundeiner Nacht" passt, war natürlich auch der Bauchtanz von Petra Bringezu. Weiter Tänze zeigten die Garde der Bimmbären, das Männerballett und die Turner mit ihren Ringelsocken. Aber auch die Bütt war gut besetzt an diesem Abend. Neben Hannelore Bender und dem "schönen Horsti" Knippel gab es sogar eine Premiere: Barbara Grein gab als "Tupperware" - Beraterin ihr Debüt und sinnierte über Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Besonderen Grund zur Freude hatte Ludwig Berdel, in Karnevalskreisen "Luddi" genannt: Für seine 40-jährige Mitgliedschaft erhielt er den "Lachenden Löwen", eine der höchsten Auszeichnungen, die in der Fassenacht verliehen wird.
Offenbach Post vom 23.02.2004 (es)
"Watze" entführen ihr Publikum ins Reich von 1001 Nacht
Gelungenes und abwechslungsreiches Programm sorgt für beste Stimmung
Ein Ausflug in das Reich von 1001 Nacht, der den Alltag vergessen und gute Laune aufkommen lässt, das versprach Gerd Wolf, Vorsitzender der "Watze" und Sitzungspräsident, den Besuchern bei der Sitzung in der Hugenottenhalle. Und er behielt Recht.
Einer der Höhepunkte des bunten, abwechslungsreichen und kurzweiligen Programms ging gleich zu Beginn über die Bühne. In warmes Licht getaucht tanzten sich zehn der jüngsten "Watze" als Piraten in die Herzen des Publikums. "Euer Tanz hat uns allen toll gefallen, wie man sieht, erstaunlich, dass die Kleinsten im Verein so gelenkig sein können", lobte Wolf. "Wir wünschen euch, ihr Watzeleut´, verbreitet Lust und Laune heut".
Nach der Begrüßung durch das Isenburger Prinzenpaar, Sandra I. von der tanzenden Linie und Markus I. vom klingenden Blaulicht, stürmten die "Linsebube" Rainer Paulus und Manfred Weiß die Bühne. "Der Rainer kommt aus ärmsten Verhältnissen", berichtete Weiß. "Er hatte Glück, dass er als Bub auf die Welt kam, sonst hätte er nichts zum Spielen gehabt". Ein Scherz jagte den nächsten, und das Duo hob bei einem seiner letzten Auftritte die ohnehin schon gute Stimmung noch. Manfred Weiß zieht von Isenburg weg uns so endet die zwölfjährige Geschichte der "Linsebube".
Doch bei den "Watzen" war nichts von Wehmut zu spüren: "Heute feiert Watzehause, denn da ist der Teufel los, alle wolle mir heut´ singe und die Stimmung ist famos". Besonders gut kam die "Reise durch das schöne Hessenland" an.
Einzige Ehrung des Abends war die Übergabe des "Lachenden Löwen von Hessen", eines hohen Karnevalsordens, an Ludwig Berdel für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft. Ihr folgten ein Bauchtanz von Petra Bringezu, ein Solotanz der zwölfjährigen Sabrina Wilstermann, die vorher bereits mit den "Cheeky Bees" aufgetreten war, und der Vortrag über Tupperware von Barbara Grein, die erstmals in der Bütt stand. Sie analysierte den feinen Unterschied zwischen Mann und Frau.
Ebenfalls gelungen: der Solotanz der 13-jährigen Pia Krüger und der Auftritt von "Watz" Karl-Heinz Müller als "Knolle Bub", der die ausgefeilte Bonbon-Wurftechnik vom Umzugswagen beschrieb. Weitere Highlights waren der Gardetanz der Bimmbären, der Bauchtanz des Männerballetts und der Auftritt der Eulenspiegel-Garde, die auch beim Christopher-Street-Day an der Konstabler Wache auftreten sollen. Die Einlage der Turner "Ringelsocken" rundete das gelungene Programm ab.
Frankfurter Neue Presse vom 23.02.2004 (no)
Bei den Watze im Reich von 1001 Nacht
"Sesam öffne dich." Mit diesen Worten leitete Gerhard Wolf, Vorsitzender der Watze den närrischen Abend in der Hugenottenhalle ein und entführte die Narrhallesen in das Reich von 1001 Nacht. Und auch der Elferrat trat in Turban gehüllt vor die Augen der Zuschauer.
Die Räuber behielten zwar das Programm, bei der Musik und Tanz stets im Mittelpunkt standen, stets im Blick. Doch beim Auftritt der Linsebube schunkelten und tanzten sie gemeinsam mit den närrischen Zuschauern. Getrau dem Motto des Prinzenpaares "Wir wünschen Euch, den Watzeleut, verbreitet Lust und Laune heut" widmeten sich die Narren der kurzweiligen Unterhaltung. Die Narren auf der Bühne setzten dabei stets auf den Einsatz des Publikums. Diese erhoben sich nicht nur beim Einmarsch des Prinzenpaares von ihren Plätzen. Mit vollem Körpereinsatz unterstützen sie auch die Linsebube bei ihrer närrischen "Abschiedstournee". Nach zwölf Jahren steigen Rainer Paulus und Manfred Weiß aus dem karnevalistischen Geschäft als Linsebube aus. Sie sangen noch einmal die Lieder vom "Lumpenmontags-Opa" und nahmen die Gäste mit auf eine Reise durch das schöne Hessenland.
Die jüngsten Mitglieder der Watze, die "Traumtänzer", flitzten als Piraten über die Bühne und ernteten viel Applaus. "Selbst die Kleinsten im Verein können so gelenkig sein", sagte Wolf und dankte den jungen Narren. Die Cheeky Bees wurden von flackerndem Discolicht angekündigt. Und beim ausdrucksstarken Showtanz bewiesen sie unermüdliche Ausdauer. Zum abwechslungsreichen Programm der Watze gehörten auch ein Auftritt der Bauchtänzerin Petra Bringezu und ein Gardetanz der Dreieicher Bimmbären. Und auch die Isenburger Eulenspiegelgarde war bei den Watze zu Gast in der Hugenottenhalle.
Neu-Isenburger Anzeigeblatt vom 24.08.2003 (kc)
Nicht ganz ernst gemeintes Fußball-Turnier!
Cup für Watzedonier
Elf Mannschaften beteiligten sich am mitterlerweile vierten Fußball-Turnier um den "Watze-Cup", mehr als je zuvor.
Im Finale setzten sich schließlich die Watzedonier klar mit 4:1 gegen das Team des Senats durch und wurden Nachfolger von Cup-Verteidiger Firma Berdel. Womit auch schon klar ist, dass beim "Watze-Cup" keineswegs "echte" Hobby-Kicker gegeneinander antraten, sondern fast ausschließlich aktive Narren.
Da passt die Zahl von elf Teams natürlich bestens, gespielt wurde - wie kann es anders sein - zweimal elf Minuten. Nur im Finale wurde die Spielzeit ob der Hitze auf eine Viertelstunde verkürzt. Für ihren Sieg erhielten die "Watzedonier" nicht nur einen Pokal, sondern auch den von Watze-Ehrenmitglied Ludwig Berdel gestifteten Wanderpokal, eben den "Watze-Cup".
Vor vier Jahren wurde bei den Neu-Isenburger Narren die Idee geboren, sich auch einmal außerhalb der fünften Jahreszeit zu treffen. Denn dafür bleibt während der Kampagne kaum Zeit. Das Geschehen auf dem Rasen ist dabei eher Nebensache, das Kennenlernen und das gemütliche Beisammensein stehen im Vordergrund.
Trotzdem wurde natürlich mit viel Einsatz gekämpft. Den dritten Platz sicherten sich die "Himmlischen Töchter" mit einem 4:3-Sieg über die erste Vertretung der "Schwarzen Elf". Auf Rang fünf kam Titelverteidiger Firma Berdel (1:0 gegen die Nachtkappe), Siebter wurde die Mannschaft der Feuerwehr (1:0 gegen die Schwarze Elf II). Den neunten Platz sicherten sich die Kümmler mit einem 5:4-Erfolg im Siebenmeterschießen gegen Gastgeber Watze und der Kegelclub Sie und Er landete auf dem letzten Rang. Dafür erhielt dieses Team aber den von Watz und Oberlump gestifteten Fairness-Pokal.
4. Fußballturnier der Karnevalisten um den Watze-Cup
Ehrgeizig, aber ohne Ernst
Gemütlich saß der "Watz" alias Karl-Heinz Müller am Spielfeldrand und schaute zu, wie andere Narren schwitzend Fußball spielten. "Ich bin diesmal in der Rolle des Beobachters", sagte er. "Aus dieser Warte kann man besser feststellen, was gut ist, was man vielleicht aber auch besser machen könnte". Zum vierten Mal wurde das Turnier der "Watze" jetzt ausgetragen; bisher war Müller bei der Organisation immer federführend. Ihm kam auch einst der Gedanke, so was ins Leben zu rufen. Hintergrund: Neu-Isenburgs Narren treffen sich normalerweise nur während der Kampagne, der "Watz" wollte auch mal Kontakt im Sommer herstellen, und das ist ihm offensichtlich gelungen. Elf Mannschaften waren diesmal dabei, also genau die passende Zahl für Narren. Nicht nur Karnevalisten machten mit, sondern auch andere wie die Feuerwehr oder die Firma Berdel, "Institutionen eben, die sich für unsere Fassenacht engagieren", sagte Müller.
Von morgens 9 Uhr bis abends gegen 18 Uhr dauerten die Spiele auf dem Kleinfeld; das könnte man verkürzen, indem man nächstes Jahr zwei Kleinspielfelder markieren würde, was kein Problem ist. "Dann könnten die Besucher unter zwei Spielen auswählen".
Es war heiß draußen, wohlbeleibte Männer spielten ebenso mit wie karnevalistische Buben und Mädchen. "Ehrgeizig, aber nicht zu ernst" lautete das Motto. Zum Schluss gab es aber dann doch einen Sieger: Die "Watzedonier" gewannen das Endspiel 4:1 gegen den Senat, Dritter wurden die "Himmlischen Töchter" vor der "Schwarzen Elf". Die "Watzedonier" waren im Verlauf des Turniers übrigens so überlegen, dass Karl-Heinz Müller skeptisch war, ob da nicht einige "richtige" Fußballer mitspielten. "In der nächsten Kampagne werde ich mal gucken, ob die da auch auftauchen".
Sei´s drum: Die erfolgreiche Mannschaft freute sich über den Watze-Cup, zudem über den Wanderpokal in Form eines Schlappens, den Luggi Berdel einst gestiftet hat und eine Flasche Sekt. Alle anderen Teams bekamen einen kleinen Cup. Der Fairnesspokal, den der Watz und der Oberlump (James Lange zapfte Bier) gestiftet haben, ging in diesem Jahr an den Kegelclub "Sie und Er".
Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich übrigens auch: Horst Knippel von den Watzedoniern trat so unglücklich auf, dass er sich einen Bänderriss zuzog. Die "Watze" wünschen dem "schönen Horsti", dass er bald wieder auf den Beinen ist. Die StadtPost schließt sich diesen Wünschen an.
Dreieich Spiegel vom 06.03.2003 (DS)
Karnevalsverein "Die Watze" feiert 40. Geburtstag
Lachtränen statt Schamesröte
Seinen 40. Geburtstag hat der Karnevalsverein "Die Watze" (KVW) am vergangenen Samstag in der Hugenottenhalle gefeiert - eigentlich einige Wochen zu früh, aber wer nimmt es in diesen närrischen Zeiten mit dem Datum schon ganz genau? Denn ein Blick in die Annalen des Vereins zeigt, dass die "Watze" nach mehreren vorbereitenden Treffen im März am 02. April 1963 offiziell das Licht der Welt erblickten. An der guten Stimmung im Saal konnte die kleine "Schummelei" von Seiten des Vereins zum Glück nichts ändern - denn das närrische Volk präsentierte sich in Feierlaune und zeigte sich deshalb von seiner generösen Seite...
Allerdings wurde das Publikum zu Beginn der Sitzung auf eine längere Geduldsprobe gestellt. Denn die ersten Programmpunkte des Abends glichen in ihrem humoristischen Wert eher einer CDU-Jahreshauptversammlung als einer Karnevalssitzung. So konnte man beispielsweise den Eindruck gewinnen, dass der Einzug des Prinzenpaares - das vom Spielmanns- und Fanfarenzug "Deutscher Jugendblock Lübeck" in die Halle begleitet wurde - schlicht kein Ende nahm.
Es folgten die langatmigen Ehrungen verdienter und treuer Vereinsmitglieder und ein Intermezzo der wenig stimmgewaltigen "Isenburger Watzesänger" (IWAS). Abgerundet wurde dieser Teil des Abends dann schließlich mit dem Protokoll des Sitzungspräsidenten Karl-Heinz Müller. Nachdem sich Müller im "Telegrammstil" der 40-jährigen Geschichte der "Watze" angenommen hatte, versuchte er sich an einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Zumindest mit der wenig feinfühligen Erwähnung des Massakers von Erfurt lag der Protokollant dabei deutlich neben dem Geschmack des Publikums. Danach allerdings reihten sich einige karnevalistische Höhepunkte aneinander und so war der eher schleppende Auftakt der Watze-Sitzung schnell vergessen. Für Stimmung im Saal sorgte dabei zunächst die "Chaostruppe" der "Watze". Sie führte einen Clownstanz im Stile der "Riverdance"-Show vor und erntete dafür zu Recht "Zugabe"-Rufe aus dem restlos begeisterten Publikum.
Es folgte ein nicht minder umjubelter Auftritt von Hannelore Bender. Sie zielte als frivole "Bäuerin vom Ort" nicht selten mit ihren Witzchen und Zoten weit unter die zu Karneval ja sowieso schon tief sitzende Gürtellinie. Zum Glück tat sie dies letztendlich dermaßen charmant, dass sich die Schamesröte nicht gegen die Lachtränen durchsetzen konnte.
So manches verständnisvolle Nicken im Publikum provozierte danach Elke Arend mit ihren Geschichten zum Thema "Abnehmen". Denn die "zierliche zwei-Tonnen-Frau" hat nach eigenen Angaben inzwischen so ziemlich alles versucht, um das ein oder andere Pfund loszuwerden. Allerdings zeigten Schwitzkur, Gymnastik-Kurse oder Abführmittel die gewünschte Wirkung, so dass Arend letztendlich zum Ergebnis kam, dass Dicke eigentlich "auch ganz schee" seien...
Nicht besonders "schee", dafür aber äußerst musikalisch und gewohnt witzig kamen im Anschluss die "Neu-Isenburger Sängerknaben" daher.
Leider hat die Gruppe zu Beginn der Kampagne angekündigt, künftig nicht mehr auftreten zu wollen - eine Entscheidung, die nicht nur eingefleischte Freunde des Karnevals bedauern werden. Mit einem viel beklatschten Querschnitt ihres Schaffens verabschiedeten sich die in Matrosenanzügen gewandeten Sänger von ihrem Publikum und damit auch von den Brettern, die die Welt bedeuten.
Nicht fehlen durften während der "Watze"-Sitzung in der Hugenottenhalle natürlich die Tanzeinlagen. Neben den niedlichen "Traumtänzern" - dem jüngsten Nachwuchs des KVW, den "Cheeky Bees" und dem Duo ("Zwolo") Sabrina Wilstermann/Sandra Weiß sorgten dabei vor allem die beeindruckenden Hebefiguren der "Bimmbären" aus dem eigentlich wenig geliebten Nachbarort Sprendlingen für staunende Gesichter im Publikum.
Auch aus Lübeck waren Geburtstagsgäste zu den "Watze" gekommen
Der "40." wurde krätig gefeiert
40 Jahre , das ist zwar ein schöner Geburtstag, aber kein "rundes Jubiläum". Die Watze haben am Samstag trotzdem gefeiert, bei ihrer großen Sitzung in der Huha nämlich, wo sich viele Überraschungsgäste einfanden. Sogar "Lübeck ahoi!" hieß es an diesem Abend: Von dort war wieder der Spielmanns- und Fanfarenzug deutscher Jugendblock gekommen, stets gern gesehener Gast bei den Watze, der das Prinzenpaar Vincenza I. und Simon I. in den Saal geleitete und später noch kräftig aufspielte. Zunächst aber begrüßte Karl-Heinz Müller, Ehrenvorsitzender der "Watze", das Publikum und die dort vertretene Prominenz. Denn ausnahmsweise war Müller einmal nicht der "Watz", als den man ihn sonst im Karneval kennt, sondern Sitzungspräsident und später auch Protokoller.
Zunächst wurde das Publikum durch die "Traumtänzer" in Stimmung gebracht - die Drei- und Vierjährigen führten die "Disney-Parade" auf, die sie unter ihren Trainerinnen Andrea Ulrich und Daniela Lechens gelernt hatten. Dann standen einige Ehrungen an. Erwin und Inge Frank, Willi Kohl (fehlte wegen Krankheit) und Margarete Ulrich sind von Anfang an dabei. Walter Bauer, Dieter Berdel, Elise Berdel, Rita Berdel-Müller und Willi Guckelsberger gehören dem Verein seit drei mal elf Jahren an. Karl-Heinz Müller ist seit 30 Jahren dabei, Marianne Dietz seit 25 Jahren. Sie alle erhielten eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Als Gratulanten meldeten sich dann die Isenburger Watzesänger "IWAS", wo unter anderem ihre Lieblichkeit, Vincenza I., als Solistin agierte. Vincenza und Simon hatten wie immer ihre Garde mitgebracht, für die das ganze ein "Heimspiel" war. Die zwölf- und 13-jährigen "Cheeky Bees" gehören selbst zu den Watze; sie führten den Gardetanz auf, den sie mit Andrea Ulrich und Andrea Henning einstudiert hatten. Nach dem Protokoll von Karl-Heinz Müller, der viele aufzählte, dei sich um den 40-jährigen Verein verdient gemacht haben, betrat die "Chaostruppe" der Watze die Bühne, die einen Clownstanz nach der Musik aus "Riverdance" einstudiert hatte. Die Choreographie stammt von Peter Bohländer, die Truppe trainiert sich aber selbst. Als "Bäuerin aus dem Ort" erheiterte Hannelore Bender aus der Bütt die Gäste, bevor Sabrina Wilstermann, zwölf, und Sandra Weiß, 13, als "Zwolo" mit der Musik aus Flashdance auftraten. Trainiert werden die beiden von Ria Noack und ihrer Lieblichkeit Vincenza Arend.
Elke Arend berichtete von ihrer "Abnehmkur" und Sophie von Stutzinsky plauderte von ihren Erfahrungen als "Wirtin". Auf ihrer Abschiedstour ließen Hermann Frank und seine "Isenburger Sängerknaben" auch die Watze-Bühne nicht aus und trugen noch einmal einige ihrer bekanntesten Nummern vor. Einen tänzerischen Farbtupfer setzte noch die Eulenspiegelgarde mit ihrer "Biene Maja" auf der Blumenwiese. Auch diese Gruppe trainiert sich selbst, die Choreographie stammt von Peter Bohländer.
Zum rauschenden Finale kamen, begleitet von den Sängerknaben, nochmals alle beteiligten auf die Bühne und erhielten viel Schlussapplaus.
Offenbach Post vom 26.02.2003 (lfp)
Bunter Faschingsreigen der Karnevalsvereine
AKVN lud zur Gemeinschaftssitzung/Guckelsberger geehrt
Höhepunkte aus den Faschingssitzungs-Programmen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Arbeitsgemeinschaft karnevaltreibender Vereine (AKVN) in die Hugenottenhalle eingeladen hatte.
Der von den Narren am Wochenende "entmachtete" Bürgermeister Oliver Quilling begrüßte die Besucher. Er betonte, dass die Fastnachtsveranstaltungen trotz vieler finanzieller Probleme auch künftig eine feste Größe in der Hugenottenstadt bleiben müssten. Die Stadt sehe sich dazu verpflichtet, zu helfen, soweit es möglich sei.
Den Auftakt des Programmes bestritt die Prinzengarde mit einem Tanz. Als reife Hochzeiter präsentierten sich Ingrid und Werner Castrian in der Bütt und die "Traumtänzer-Kinder" der Watze heimsten den ersten großen Applaus ein. Nach den Beiträgen der orientalische Bauchtanzgruppe der "Nachtkappen" sowie dem "streitbaren Paar" Hannelore Bender und Horst Knippel setzte sich der Bühnenreigen mit dem "Tanz der schwebenden Gewänder" der Formation Saltatio fort. Zur gelungenen Überraschung wurde die Darbietung "Blütentraum" der Eulenspiegel als sich die tanzenden "Blüten" plötzlich zu flinken Bienen verwandelten.
Einen Einblick in einen "gemütlichen Fernsehnachmittag" im Kreise der Familie lieferte das Trio Thomas Heitzenreder, Carmen Schmieder und Petra Möslein. Männerballett präsentierten die Formation der Watzedonier und der Schwarzen Elf, die beiden gestressten Kinder Janita Paul und Florian Liedtko hatten einiges zu berichten und die Gruppe "Diamonds" präsentierte ihren Tanz zu "Rhythm of the night. Alles in allem bot das Programm einen vergnüglichen Querschnitt der Beiträge aus der Kampagne.
Mit dem "Schalk von Neu-Isenburg" wurde Willi Guckelsberger ausgezeichnet. Geehrt wurde er für sein jahrelanges Engagement um den Karneval. Erwin Nöske, alleiniger Geschäftsführer der Sponholz-Stifung wurde für die finanzielle Unterstützung der Karnevalisten geehrt.
Stadtpost Neu-Isenburg vom 14. 11.2002 (km)
Ihre Tollitäten wurden offiziell vereidigt
Narren sind wieder los
Bürgerlich heißen die beiden Vincenza Arend und Simon Klammes, aber ihre Nachnamen sind in den kommenden Monaren Schall und Rauch: Als Vincenza I. und Simon I. werden die beiden bis Aschermittwoch (5. März 2003) Neu-Isenburgs Narrenschar regieren. Am 11. 11., pünktlich um 11.11Uhr, wurden die beiden den frohsinnig gestimmten Publikum im restlos gefüllten Saal der Reiterschänke vorgestellt.
Wie immer hütete die Arbeitsgemeinschaft der karnevaltreibenden Vereine (AKVN) das Geheimnis bis zum Schluss, wer denn nun die neuen Tollitäten seien. Hermann Frank, seit diesem Jahr Vorsitzender, verriet zunächst nur so viel: Zusammen sind sie 45 Jahre alt, haben Schuhgröße 82 und erreichen (aufeinander gestellt) die Größe von 3,37 Metern.
Sodann trat das Paar, angeführt von den "Chicky Bees" und Jörg Fitzthum, in diesem Jahr Prinzenbegleiter, in den Saal, beide vorwiegend in blau-weiß gekleidet, und nahm die Insignien (Krone und Szepter) sowie dei Glückwünsche vieler Vereinsvertreter, des Stadtverordnetenvorstehers Walter Norrenbrock und des Bürgermeisters Oliver Quilling entgegen. Vincenza I. trägt künftig den Zusatznamen "vom lieblichen Vergissmeinnicht", Simon I. den Zusatznamen "vom wachsamen Auge". Warum das so ist und welch hohe Ehrung dem langjährigen AKVN-Vorsitzenden Werner Krause zuteil wurde: Seite 9
Fortsetzung:
"Das wird eine wirklich feucht-fröhliche Kampagne", schwärmte Hermann Frank, als er vortrug, was sie frisch gebackenen Tollitäten gern trinken: Vincenza I. bevorzugt "Martini, Lumumba, Bayley´s und Barcadi-Cola", während es für den genügsamen Simon I. schon ein "guter Whisky" tut. Na denn Prost - von Vorgänger Marc I., der an diesem Morgen zusammen mit Heike I. "Entthront" wurde, bekam Simon sorglich eine 0,7-Liter-Flasche Hoichprozentiges als "Orden" umgehängt. Auch ansonsten haben die beiden Tollitäten ungewöhnliche Vorlieben. Vincenzas Lieblingstiere sind (neben Hunden) Delphine, Simon hingegen mag´s "schräg", wie Hermann Frank das nannte: Er steht auf Spinnen und Schlangen. Seine Hobbys sind (Frank: "In dieser Reihenfolge") Angeln, Gesang und Flirten. Was beide aber gemeinsam haben: Sie sind Mitglieder der "Watze", Simon ist außerdem aktiver Sänger bei den Kümmlern. Den Namen VincenzaI. "vom lieblichen Vergissmeinnicht" hat die Narrenschar für Ihre Lieblichkeit ausgewählt, weil sie gelernte Floristin ist. Simon I. kam zu seinem Ehrennamen "vom wachsamen Auge", weil der bei einem Sicherheitsdienst arbeitet. "Wart nur ab, ob du noch so wachsame Augen hast, wenn du das erste Mal einen mit Watz und Oberlump getrunken hast", scherzte "Watz" Karl-Heinz Müller, Simon scheint sich schon darauf zu freuen. Es hat offensichtlich gut geklappt mir der Geheimhaltung der Namen des Paares. Selten hat man Suppenmarschall Roland Klammes so verblüfft gesehen wie an diesem Montagvormittag: Simon Klammes ist sein Neffe, "und ich als Onkel erfahre von allem erst bei der Inthronisation". Spontan entschloss er sich, für das Prinzenpaar noch einen zusätzlichen Scheck auszustellen; ein "persönliches" Geschenk für den Verwandten hatte er nicht - er war ja ahnungslos.
Mehrere Stunden dauerte die fröhliche Kampagneneröffnung, bei der schon ein Vorgeschmack auf die närrische Zeit gegeben wurde und neben Werner Krause auch Rainer Paulus von den Kümmlern geehrt wurde: Erwurde mit dem "Stern von Isenburg" ausgezeichnet.
Was die Karnevalisten alle freut: Sie diesjährige fünfte Jahreszeit dauert länger als in den vergangenen Jahren (Lumpenmontag ist am 3. März 2003) - es muss also nicht so "gehetzt" werden wie voriges Mal, wie nicht nur Bürgermeister Oliver Quilling mit Erleichterung konstatierte.
Frankfurter Rundschau vom 13.11.2002 (cib)
Inthronisation
Prinzessin Vincenza I. und Prinz Simon I. gekürt
Königlich-karnevalistsisch geht es jetzt wieder in Neu-Isenburg zu. Seit dem 11.11. hat die Stadt ein neues Prinzenpaar. Mit elf Böllerschüssen wurden Prinzessin Vincenza I. vom lieblichen Vergissmeinnicht und Prinz Simon I. vom wachsamen Auge begrüßt. Mit dem traditionellen Narhalla-Marsch wurden sie feierlich in ihr karnevalistisches Amt gehoben. Um 11.11 Uhr war es für die beiden Neulinge soweit: Das bisherige Prinzenpaar Heike I. und Marc I. mussten ihre Kronen abgeben und ihre Nachfolger zogen mit dem Prinzenbegleiter Jörg Fitzthum und der Prinzengarde in den großen Saal der Reiterschänke ein.
Nur 45 Lenze zählen die Inthronisierten zusammen. Er angelt, singt und flirtet für sein Leben gern, sie dagegen mag Delfine, nippt gern Barcadi-Cola und Baileys. Prinzessin, Prinz und Prinzenbegleiter der anstehenden karnevalistischen Regierungszeit kennen sich schon länger, den alle drei kommen aus einem Verein, dem Karnevals-Verein Die Watze.
Der Verein ist mit derzeit 150 Mitgliedern nach eigenen Angaben der älteste eingetragene Karnevalsverein in Neu-Isenburg. Bei seiner Watze-Sitzung am 1.März 2003 feiert der Verein sein 30-jähriges Bestehen. Der Vorverkauf für die Karnevalssitzung beginnt am 8. Dezember. Weitere Informationen unter www.watze.neu-isenburg.de
Gut besuchtes Königsschießen
Acht Gäste mischen sich unter die "Watze"
Im diesem Jahr fanden 29 Teilnehmer den Weg zum Königsschießen des Karnevalverein "Watze" ins Schützenhaus um König, Königin, Jungkönigin und den Gastkönig zu ermitteln. Einen Rekord gab es dabei zu verzeichnen: Acht Freunde des KVW erschienen als Gast-Schützen.
Es gab einen spannenden Schiesskampf. Durch Gleichheit der Ringe auf der Königsscheibe, mussten die ersten Stechscheiben von dem Betreuer Alfred Wolfram ausgewertet werden, um den Sieger zu ermitteln. Bevor man zur Siegerehrung schritt, ging der Dank an Alfred Wolfram, der die Teilnehmer 14 Jahre durch das Watze-Königsschiessen begleitet und manchem Neuling mit viel Geduld Kimme und Korn erklärt hat und so zu ordentlichen Schützen gemacht hat. Die Ergebnisse, Watze-Gastkönigin: Jutta Hörr 53 Ringe; 1. Gastdame: Conny Bode 52 Ringe; 2. Gastdame: Alex Keil 50 Ringe.
Watze-Jungschützenkönigin: Beatrice Hendel 47 Ringe; 1. Prinzessin: Sandra Weiß 35 Ringe.
Watze-Schützenkönigin: Natascha Kauck 45 Ringe; 1. Dame: Daniela Lechens 44 Ringe; 2. Dame: Andrea Hendel.
Watze-Schützenkönig: Gerd Gomerski 41 Ringe (im Stechen gewonnen); 1. Ritter: Rocco Böttcher 41 Ringe; 2. Ritter: James Lange 40 Ringe (im Stechen gewonnen).
Frankfurter Neue Presse vom 18.10.2002 (stan)
Wolfram macht Watze zu ordentlichen Schützen
Zum 14. Mal fanden sich in
diesem Jahr 29 Anwärter zum Watze-Königsschießen im Schützenhaus ein. Acht
Freunde des Karnevalvereins waren als Gast-Schützen erschienen, dies war
Rekord. Es gab einen spannenden Wettkampf, mit zahlreichen Stechen. Wegen
Gleichheit der Ringe auf der Königsscheibe wurden die ersten Stechscheiben von
Betreuer Alfred Wolfram ausgewertet, um den Sieger zu ermitteln. Bevor zur
Siegerehrung geschritten wurde, ging der Dank der Watze an Wolfram, der den
Verein 14 Jahre durch das Watze-Königsschießen begleitet hat. Er hat den Anwärtern
mit viel Geduld Kimme und Korn erklärt hat und diese somit zu ordentlichen Schützen
gemacht. Und hier die Ergebnisse: Watze-Gast-Königin wurde Jutta Hörr mit 53
Ringen, erste Gastdame wurde Conny Bode mit 52 Ringen, zweite Gastdame Alex Keil
mit 50 Ringen. Watze-Jungschützen-Königin wurde Beatrice Hendel mit 47 Ringen,
vor der ersten Prinzessin Sandra Weiß mit 35 Ringen. Watze-Schützenkönigin
wurde Natascha Kauck mit 45 Ringen, erste Dame Daniela Lechens mit 44 Ringen vor
der zweiten Dame Andrea Hendel mit 43 Ringen. Watze-Schützenkönig nach Stechen
wurde Gerd Gomerski mit 41 Ringen, vor dem ersten Ritter Rocco Böttcher mit 41
Ringen und dem zweiten Ritter James Lange, der mit 40 Ringen ebenfalls das
Stechen gewann.
Frankfurter Rundschau vom 17.10.2002 (fin)
Königinnen und ein King
Der Karnevalsverein Die Watze Neu-Isenburg traf sich im Schützenhaus zum Watze-Königsschießen: Gast-Königin wurde Jutta Hörr, Jungschützen-Königin Beatrice Hendel und Watze-Königin Natascha Kauck. Gerd Gomerski ist der King.
Die Firma Berdel gewann das Watze-Turnier - und den Wanderpokal von Ludi Berdel
Der Spaß war das Allerwichtigste
Sieben Mannschaften waren beim diesjährigen Turnier um den "Watzecup" dabei, das zum dritten Mal ausgerichtet wurde, und es waren nicht nur Karnevalvereine. Trotzdem: Der Spaß war das Wichtigste; das galt auch für die Teams der Firma Ludi Berdel und der Freiwilligen Feuerwehr, die sich während der närrischen Jahreszeit nach Kräften engagieren und völlig zu Recht mitspielen durften.
Dass es sich nicht um ein besonders "ernsthaftes" Turnier handelte, merkte man schon an den Spielzeiten: Die ersten Partien dauerten elf Minuten (ohne Seitenwechsel), in den Schlussspielen wurde zwei mal zehn Minuten gespielt. Außerdem gab es keine Altersbegrenzung. "Ganze Familien machen mit", freute sich Andrea Ulrich, zweite Vorsitzende der "Watze" und für die Organisation verantwortlich. Da traten etwa bei den Teams der Schwarze Elf 1 und 2 Vater Günter und Sohn Mario Marx gegeneinander an. "Mario hat es ganz schon gefuchst, dass die Alten gewonnen haben", sagte Mutter Maria, die die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Genutzt hat der Sieg aber nichts - ins Endspiel kamen die Firma Berdel und das Team des Senats. Die Berdels gewannen mit 3:0 und holten sich damit den größten der Cups ( jede beteiligte Mannschaft erhielt zumindest einen kleinen, der mit Sekt gefüllt wurde ), außerdem den Wanderpokal aus dem eigenen Hause: Der wurde von Ludi Berdel gestiftet und kehrt jetzt bis auf Weiteres zurück.
Gefeiert haben hernach auch die, die nicht gewonnen haben - der Spaß ging weiter.
Närrische Weltreise der Watze sorgte für Reisefieber
Wer am Samstagabend Eintrittskarten für die Hugenottenhalle sein eigen nannte, hatte gar eine Weltreise inklusive gebucht. Denn die große Sitzung der Watze machte Stationen in Italien, England, Frankreich, in Amerika und sogar in Japan. Frei nach dem "Fliegenden Klassenzimmer" von Erich Kästner, verwandelten die Watze die Halle kurzerhand in eine Schulklasse.
Die karnevalistische Reise begann mit Sabrina Wilstermann, die einen Schau-Solotanz zu "Der Lausbub aus England" vorführte. Nachdem das Prinzenpaar Prinzessin Heike die I. von der goldenen Schnipp-Schnapp-Schere und Prinz Marc der I. vom edlen Stahl, samt Prinzenbegleiter Manfred Johr einmarschierten, nahm die "Chaostruppe" der Watze das Paar gleich mit nach Frankreich und zeigte ihnen wie ordentlicher "Can Can" getanzt wird. Bei einem Zwischenstopp zu Hause in der Hugenottenhalle, berichtete der "Hausmeister" Mark Lissfeld in der Bütt erst einmal, wie schwer das Renovieren ist. Danach aber ging es weit hinaus ins ferne Japan, mit der Tanzgarde der Watze (seit kurzem bekannter als die "Cheeky Bee´s") die zu "Kung Fu Fighting" auf die Bühne kam.
Zu Gast von den "Frankfurter Schlippcher" war "Frau Gabi Schäfer", die einen Vortrag über ihr Restaurant und wie sie Brezel entknotet, hielt. Sie konnte es wohl gar nicht fassen in Isenburg zu sein und verabschiedete sich mit einem stürmischen "Frankfurt Helau!" Marita Daering - mittlerweile eine stadtbekannte Lottokönigin - erzählte, wie es sich als solche lebt: Sie gehört jetzt nämlich zu den "bessere Leud". Der Auftritt der Prinzengarde des "TSC Bimmbären" führte das Publikum dann ins ferne Sprendlingen, von dem die Sängerknaben in ihrem Beitrag schon meinten, Neu-Isenburg baute das Stadttor als Bollwerk gegen die Dreieicher Nachbarn.
Gerd Gomerski von der Watze gab schließlich Informationen über die natürlichen Hügel der Frau uns was es damit auf sich habe. Woraufhin anschließend mit dem Männerballett die Reise über den großen Teich nach Amerika weiterging. Der Vortrag vom Karnevalstar Corinna Orth ("Die Dolle") war eine besondere Überraschung, war sie doch eine der wohlbehütetsten Überraschungen des Abends. Aus der choreographischen Feder von Peter Bohländer stammte das Potpourri "Eine Reise durch die Welt der Eulen", ein Rückblick auf "Zehn Jahre Eulenspiegelgarde trainiert von Peter Bohländer".
Zu Michael Jacksons "Thriller" und der Musik aus dem "Phantom der Oper" ging es tanzender Weise in die Lagunenstadt Venedig. Nachdem die Sängerknaben noch einmal einen drauflegten und offiziell das Programm eigentlich beendet war, kam noch eine Überraschung auf die Gäste des Abends zu. Wähnten sich diese schon wohlbehalten in der Hugenottenhalle, entführte sie eine Guggenmusikgruppe ins schweizerische Winterthur uns sorgte für ordentlich Stimmung - und jede Menge Reisefieber.
Offenbach Post vom 11.02.2002 (lfp)
Globetrotter unterhalten mit CanCan und Kung-Fu-Fighting
"Watze" hatten zu einer "Reise durch die Welt der Fastnacht" eingeladen
Zu einer "Reise durch die Welt der Fastnacht" hatten "Die Watze" in die Hugenottenhalle eingeladen. Nach dem Ertönen eines Schulgongs kam der Schulleiter (Jörg Fitzthum) auf die Bühne und begrüßte alle Anwesenden. Mit dem Schautanz "Der Lausbub aus England" waren die Zuschauer auch schon mittendrin in der Welt der Fastnacht.
"Hausmeister" Mark Lissfeld berichtete, wie schwer das fachgerechte Renovieren ist. Zu Ehren ihres Mitgliedes und diesjährigen Prinzen Marc I. tanzte die Chaostruppe der Watze Cancan - und schon war man in Frankreich. Obwohl schon ganz außer Atem, gewährten die Tänzer die vom Publikum geforderte Zugabe.
Die Tanzgarde der Watze machte mit den Gästen einen großen Sprung auf die Reise durch die Welt der Fastnacht und zeigte einen mit viel Applaus bedachten "Kung-Fu-Fighting". Nach dem Vortrag von der "Wirtschaftswissenschafterin" Gabi Schäfer von den Frankfurter Schlippcher folgte das Gastspiel der Isenburger Sängerknaben von der "Schwarzen Elf".
Wie sehr ein Lottogewinn den Menschen verändern kann, berichtete Marita Daering vom Gesellschaftsclub: "Mir spende de Isseborjer e Kino, un die Stadt gibt ach noch e paar Mark dazu", rief sie unter großem Jubel.
Dem Auftritt der Prinzengarde des TC Bimmbär aus Sprendlingen folgte ein "naturkundlicher Beitrag" von Gerd Gomerski. Die Weltreise ging weiter mit dem Lied "YMCA" und dem Tanz des Watze-Männerballetts, das in diesem Jahr sein elfjähriges Bestehen feiert. Als "streng geheim" wurde der Vortrag von Corinna Orth eingestuft, die "Dolle" wusste auch diesmal zu begeistern. Aus der Feder von Peter Bohländer stammt das Potpourri "Eine Reise durch die Welt der Eulen". Zu Michael Jacksons "Thriller" und der Musik aus "Phantom der Oper" tanzte die Eulenspiegelgarde in zehn verschiedenen Kostümen nach Venedig.
Zum Finale boten die Sängerknaben Faschingsklassiker, den Schlusspunkt setzten die Guggemusiker aus Winterthur, die den Saal auch nach dem offiziellen Ende noch zum Beben brachten.
Stadt Post vom 14.02.2002 (km)
Eine karnevalistische Reise führte in viele Länder der Welt
Unterricht nach Art der "Watze"
Elferrat? Gab´s bei der großen Sitzung der "Watze" in diesem Jahr nicht. Stattdessen saßen auf der Bühne der Hugenottenhalle freche Lausbuben auf ihren Schulbänken, wagten freche Streiche, während "Schulleiter" Jörg Fitzthum (erster Vorsitzender der "Watze") mit auf gemaltem Schurrbart und im ehrwürdigen Frack anhand einer Weltkarte über eine Reise "durch die Welt der Fassenacht" dozierte.
Dem Publikum hat´s ausnehmend gut gefallen, auch den "Schulkindern" Marc I. und Heike I., obwohl sie zu spät zum Unterricht kamen und deshalb zu einem schmissigen Rock `n´ Roll "verdonnert" wurden. Die Zuspätkommer nahem diese Strafe gern an, animierten auch das Publikum zum Mitrocken.
Anschließend wurde wirklich ein weltumspannendes närrisches Programm geboten. Zunächst entführte Sabrina Wilstermann mit ihrem Showtanz nach England, die "Chaostruppe" der Watze zeigte einen französischen Can-Can in prächtigen Gewändern. Nach Fernost reisten die "Cheeky Bee´s" mit einem Kung-Fu-Tanz, das Männerballett (feiert in diesem Jahr sein elfjähriges Bestehen) lud zu einer Tour nach Amerika ein. "Venedig" war das Ziel der Eulenspiegelgarde, die nunmehr seit zehn Jahren besteht. Aus der choreographischen Feder von Peter Bohländer stammte das Potpourri "Eine Reise durch die Welt der Eulen" nach Titeln von Michael Jackson ("Thriller") und aus dem Musical "Phantom der Oper".
Bodenständiger ging es in der Bütt zu. Als "Lottogewinnerin" schwärmte Marita Daering, dass sie nun "zu de bessere Leut" gehört, Marc Lissfeld berichtete von den "Schwierigkeiten beim Renovieren", Gerd Gomerski dozierte über "die natürlichen Hügel der Frau". Aus Frankfurt war Gabi Schäfer von den "Schlippcher" gekommen, die ("Frankfurt helau", rief sie begeistert) von ihren Erlebnissen als Kellnerin erzählte, als "Die Dolle" ist Corinna Orth weit über Frankfurt hinaus bekannt.
Nicht gerade "weltweit" sind die Themen der "Isenburger Sängerknaben": Die singen lieber (nach der Melodie von der "Reeperbahn nachts um halb drei) über die Friedhofstraße oder über das Stadttor, was stets gut ankommt. Zum Abschluss hatte sich eine "Guggemusik" aus dem schweizerischen Winterthur angesagt, die im Anschluss an den offiziellen Teil den Saal zum Beben brachte. Dem Vernehmen nach hat mancher in dem Trubel gar nicht gemerkt, dass die Schulstunde zu Ende war...
Neu-Isenburger Anzeigeblatt vom10.02.2002 (sta)
Kikoba machte Riesenspaß
Kikoba - seit nun mehr 25 Jahren verbirgt sich hinter diesem Kürzel der Kinder-Kostüm-Ball in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle. Am Sonntag ging bei der Gemeinschaftsveranstaltung der "Kümmler" und der "Watze" wieder die Post ab. "Oberdompteur" Rainer Paulus - Vorsitzender der Kümmler - war wie eh und je der Macher auf der Bühne. Er und sein Team hatten wie schon in den Jahren zuvor jede Menge Spiel, Spaß und Spannung für die kleinen Narren vorbereitet, so dass der Fasching auch für die kleinen Fans ein Riesenvergnügen war.
Ob Schubkarren-Rennen, Wäscheaufhängen oder Hucke-pack-Slalom, das machte den jungen Besuchern richtig Spaß. Auch die Verkleidungen der Kids waren wieder erste Sahne: von Hexen, Polizisten über Cowboys bis hin zu Harry Potter und vielem mehr war fast alles vertreten, die Fantasie kannte keine Grenzen. Ein Team vom Fernsehsender Offener Kanal Frankfurt/Offenbach zeichnete alles auf. Die Sendung mit einem Zusammenschnitt der Veranstaltung wird am Samstag, 16. Februar, 21.45 Uhr, zu sehen sein.